Daten sichern ist wie eine Versicherung: Man hofft, sie nie zu brauchen – aber wenn etwas passiert, ist man froh, sie zu haben. Ob durch Hardware-Defekt, versehentliches Löschen oder einen Cyberangriff – der Verlust wichtiger Daten kann Unternehmen teuer zu stehen kommen.
Doch wie sichert man richtig? Grundsätzlich gibt es zwei gängige Methoden: lokale Backups und Cloud-Backups.
Lokale Backups – schnell, aber anfällig
Bei einem lokalen Backup werden die Daten auf externe Festplatten, Server oder NAS-Systeme im eigenen Haus gesichert.
Vorteile:
• Die Daten sind schnell verfügbar
• Wiederherstellungen lassen sich meist zügig durchführen
• Keine Internetverbindung notwendig
Aber: Wenn die Hardware beschädigt wird – etwa durch Stromausfall, Feuer oder Diebstahl – sind auch die Backups betroffen.
Cloud-Backups – flexibel und sicher gelagert
Bei einem Cloud-Backup werden die Daten verschlüsselt über das Internet in ein externes Rechenzentrum übertragen. Vorteile:
• Die Daten sind räumlich getrennt, also sicher bei lokalen Schäden
• Automatische Versionierung ermöglicht das Wiederherstellen älterer Dateistände
Viele Anbieter bieten die Möglichkeit, im Notfall direkt eine virtuelle Maschine in der Cloud zu starten, um schnell wieder arbeitsfähig zu sein – auch wenn der eigene Server ausgefallen ist.
Nachteile:
• Eine zuverlässige Internetverbindung ist erforderlich
• Die Wiederherstellung kann – je nach Datenmenge – etwas länger dauern
Fazit: Die Mischung macht’s
Am sichersten ist eine Kombination aus lokalem und Cloud-Backup. So profitiert man von schneller Verfügbarkeit vor Ort – und hat gleichzeitig eine Absicherung für den Notfall.
Wir selbst arbeiten z. B. mit Lösungen wie Wortmann TERRA CLOUD Backup, die genau das ermöglichen – aber egal, für welchen Anbieter man sich entscheidet: Hauptsache, man sichert regelmäßig und durchdacht.
Gerne helfen wir bei der Auswahl und Einrichtung eines passenden Backup-Konzepts – individuell auf Ihre Umgebung abgestimmt.





