Der Schreck saß tief: Als die E-Mail von Microsoft kam…

Es war eine dieser unscheinbaren E-Mails, die man im Alltag fast übersehen könnte. Kein rotes Warnsignal, kein „dringend“ im Betreff. Und doch hatte sie es in sich:

Microsoft kündigte an, dass wir im SPLA-Lizenzbereich rückwirkend über mehrere Jahre geprüft werden sollten. Beauftragt wurde niemand Geringeres als KPMG.

In diesem Moment war eines klar: Das wird kein gewöhnlicher Vorgang.

Ein Prüfverfahren mit maximaler Komplexität. Es war unsere erste Prüfung dieser Art und entsprechend groß war die Unsicherheit.

  • Was genau wird geprüft?
  • Wie tief geht die Analyse?
  • Welche Risiken ergeben sich daraus?

Schnell wurde deutlich: Es handelt sich nicht um einen einfachen Zahlenabgleich, sondern ein hochkomplexes Auditverfahren mit einer vollständigen, detailgenauen Aufarbeitung mehrerer Jahre.

Dabei blieb es nicht bei internen Daten. In einzelnen Fällen waren sogar Vor-Ort-Prüfungen bei Kunden notwendig, um reale Nutzungsszenarien und konkrete Lizenzzuweisungen nachvollziehen zu können.

Die Anforderungen waren entsprechend hoch: vollständige Transparenz, lückenlose Nachvollziehbarkeit und eine revisionssichere Dokumentation über sämtliche Produkte, Zeiträume und Kunden hinweg. Oder anders gesagt: Jedes Produkt. Jeder Monat. Jeder Kunde.

Ein Audit dieser Größenordnung lässt sich nicht nebenbei erledigen. Über Monate hinweg floss ein erheblicher Teil unserer Ressourcen in die Aufbereitung, Abstimmung und Validierung der Daten.

Das bedeutete nicht nur mehrere hundert Arbeitsstunden, sondern auch die Erstellung komplexer Auswertungen, zahlreiche Abstimmungen in Meetings und eine kontinuierliche Kommunikation mit KPMG und Microsoft.

Fachlich wie organisatorisch war dieser Prozess anspruchsvoll und dauerhaft präsent im Tagesgeschäft.

Nach über einem halben Jahr intensiver Prüfung kam schließlich das Ergebnis. Und es war eines, auf das wir wirklich stolz sind.

„Sie gehören zu den Top 5 der in den letzten Jahren geprüften Unternehmen.“ – Originalzitat eines KPMG-Auditors sowie eines Microsoft-Mitarbeiters.

Ein Moment, in dem uns allen sprichwörtlich ein Stein vom Herzen gefallen ist.

Bei einer rückwirkenden Analyse über mehrere Jahre bleibt kein System vollständig ohne Abweichung. Auch bei uns wurden einzelne Optimierungspotenziale sichtbar, es gab Hinweise zur Weiterentwicklung von Prozessen und kleinere Nachlizenzierungen.

Entscheidend ist jedoch der Gesamtzusammenhang: Alle Abweichungen bewegten sich in einem Rahmen, der die Qualität, Struktur und Reife unserer Prozesse klar bestätigt.

 

Was bedeutet das für unsere Kunden?

Die Erkenntnisse aus dieser Prüfung sind nicht nur intern relevant. Sie wirken sich direkt auf die Zusammenarbeit mit unseren Kunden aus. Denn saubere Lizenzierung bedeutet vor allem eines: weniger Risiko. Klare Prozesse und transparente Strukturen sorgen dafür, dass Audits kontrollierbar bleiben und unangenehme Überraschungen – etwa durch unerwartete Nachlizenzierungen – vermieden werden.

Für unsere Kunden heißt das konkret: mehr Sicherheit, mehr Transparenz und eine belastbare Grundlage für Entscheidungen im Lizenzmanagement.

Die eigentliche Stärke: kontinuierliche Weiterentwicklung

Das Audit war nicht nur ein Kontrollmechanismus, sondern auch eine Chance. Wir konnten unsere Prozesse gezielt weiterentwickeln, Schwachstellen identifizieren und neue Standards definieren.

Dieses Wissen fließt heute direkt in unsere Projekte ein – sei es bei Lizenzumstellungen, Vertragsoptimierungen oder in der strategischen Beratung.

Das bedeutet:

  • regelmäßige Schulungen
  • Spezialisierung auf komplexe Lizenzmodelle
  • kontinuierlicher Know-how-Aufbau

Wir waren schon immer überzeugt, dass wir hier gut aufgestellt sind. Jetzt haben wir auch die offizielle Bestätigung von KPMG und Microsoft: Unsere Prozesse sind hervorragend. Abweichungen sind minimal.

Rückblickend können wir sagen: Diese Investition war ein absoluter Mehrwert für uns und für unsere Kunden.

 

Fazit: Sicherheit ist kein Zufall

Eine Prüfung dieser Größenordnung zeigt sehr deutlich: Compliance ist kein Nebenprodukt. Sie entsteht durch klare Prozesse, saubere Strukturen und konsequente Umsetzung.

Genau das ist unser Anspruch: für uns selbst und für die Unternehmen, mit denen wir zusammenarbeiten.

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