Ab dem 15. November 2026 stellt die Deutsche Kreditwirtschaft auf die neuen ISO-20022-Format um. Die bisherigen Altformate werden dann nicht mehr unterstützt.
Damit Sie rechtzeitig bereit sind, haben wir den Überblick über die Migrationen für Sie zusammengestellt.
🔄 Migrationen im Überblick
- SEPA-Überweisungen (SCT):
Von pain.001.001.03 (ISO 2009) auf pain.001.001.09 (ISO 2019)
- SEPA-Lastschriften (SDD):
Von pain.008.001.02 (ISO 2009) auf pain.008.001.08 (ISO 2019)
- Eilüberweisungen (CCU):
Von pain.001.001.03 (ISO 2009) auf pain.001.001.09 (ISO 2019)
- Auslandszahlungen (DTAZV):
Migration auf pain.001.001.09 (ISO 2019)
- Auslandszahlungen (MT101 / RFT):
Einstellung: Dieses Format wird zum 15.11.2026 komplett abgeschaltet.
⚠️ Wichtig: Auch die Finanzbuchhaltungssoftware prüfen
Es reicht nicht, nur die Banking-Software auf den neuesten Stand zu bringen. Achten Sie bitte zwingend darauf, dass auch Ihre vorgelagerte Finanzbuchhaltungssoftware auf die neuen ISO-Standards aktualisiert wird. Nur so ist sichergestellt, dass die Zahlungsdaten korrekt generiert und an die Kreditinstitute übermittelt werden.
📝 Was Sie sonst im Auslandszahlungsverkehr noch wissen müssen
- Adressangaben:
Unstrukturierte Adressangaben (nur <AdrLine> und <Ctry>) sind bereits seit November 2025 nicht mehr erlaubt. Bitte passen Sie die Formate entsprechend an.
- Neue Auftragsart AXZ:
Falls Sie bisher die Auftragsart AZV bei Ihrem Kreditinstitut genutzt haben, stehen Ihnen automatisch der Zugriff auf die neue Auftragsart AXZ für Auslandszahlungen im neuen ISO-Standard zur Verfügung. Ihre Berechtigungen bleiben dabei unverändert.
- Vorbereitung:
Auslandszahlungen im neuen Format (pain.001.001.09) können Sie bereits jetzt über die EBICS-Bankrechner testen – sofern Ihre Finanzsoftware dazu bereit ist.





